Werbestopper: Unerwünschte Werbung stoppen & der Umwelt etwas Gutes tun

Oliver Kahn wirbt für den Werbestopper

Im Netz bin ich auf eine richtig coole Seite gestoßen, die Schluss machen will mit unerwünschter Werbung im Briefkasten. „Werbestopper.de“ wird von der GDVI betrieben, was hochtrabend „Gesellschaft zur Durchsetzung von Verbraucher-Interessen“ bedeutet. Schnell und unkompliziert soll es vorbei sein mit der Werbeflut.

Wer kennt das nicht? Täglich landen Flyer, Werbeprospekte und andere sinnlose Sachen im Briefkasten, obwohl man (zumindest nicht wissentlich) nichts von dem Kram bestellt hat. Das ist nicht nur nervig hoch TAUSEND, sondern auch eine Papierverschwendung sondergleichen.

Warum nicht gleich dem Wahnsinn Einhalt gebieten? Der Werbestopper der GDVI verspricht eine schnelle Lösung. Man meldet sich kostenlos mit seinen Adressdaten an und spricht damit ein Werbeverbot gegen viele werbetreibende Unternehmen aus.

https://youtu.be/0WAqnzCMhPE

Auf einer internen Liste befinden sich zum Beispiel Aldi Nord, blau.de, C&A, Groupon, Rossmann und Tchibo – insgesamt sehe ich in meinem Account 216 dieser Firmen, die theoretisch bei mir nichts mehr reinschmeißen dürften. Cool ist, dass man auch Ausnahmen erstellen kann, falls man – aus welchem Grund auch immer – den Spam der ein oder anderen Firma doch eingeworfen bekommen will. Schnäppchenjäger müssen also nicht komplett auf alles verzichten, wenn sie das nicht wollen.

Ein Blick in die AGB verrät, was genau die Entwickler des Werbestoppers an die Unternehmen übermitteln:

„Ich, (Vorname, Name, Anschrift), teile mit, dass ich ab sofort keine Werbung Ihres Unternehmens, der mit Ihnen verbundenen Unternehmen und Ihrer Franchisenehmer sowie Vertragshändler wünsche und bitte Sie, die Zusendung und Übermittlung von Werbung oder anderweitige werbliche Kontaktaufnahme fortan zu unterlassen, und zwar in jeder Form und mit jedem Medium, einschließlich Mailings, Postwurf oder teiladressierten Mailings, Fax, E-Mail oder Telefon.

Ich wünsche auch keine Zustellung von Anzeigenblättern, Gratiszeitungen oder sonstiger Werbung durch Ihr Unternehmen. Ich gehe davon aus, dass sie unverzüglich Ihre Dienstleister von dieser Untersagung in Kenntnis setzen. Darüber hinaus teile ich mit, dass ich hiermit jeder Datenweitergabe durch Ihr Unternehmen, die als Übermittlung im Sinne von § 3 Abs. 4 S. 2 Nr. 3 BDSG zu qualifizieren ist, ausdrücklich widerspreche.“

Abgesehen von dem praktischen Nutzen hat mich vor allen Dingen ein Punkt dazu bewogen, mich bei Werbestopper.de anzumelden. Für jede Anmeldung unterstützt der WWF die Aufforstung des Regenwaldes in Afrika und Südamerika. Es wird ein Baum pro Mitglied gepflanzt. Tolle Sache! Und falls Werbung im Kasten landet, die eigentlich auf der Verbotsliste steht, dann kann man das melden und es wird automatisch in deinem Namen eine Spende an den WWF getätigt.

Übrigens wirbt Torwartlegende Oliver Kahn für das Projekt, der Dank seines dicken Bankkontos vermutlich noch deutlich mehr unerwünschte Post bekommt als wir Ottonormal-Verbraucher. Okay, jetzt vielleicht nicht mehr… 😉

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