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Schau mal Trump, Namibia ist das schönste „Drecksloch“ Afrikas

Dreckslöcher so weit das Auge reicht

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Nachdem Donald Trump über die „Dreckslöcher“ (Shitholes) dieser Welt vom Stapel zog, wird er nun selbst ordentlich durch den Kakao gezogen. Ein Youtube-Video aus Namibia geht gerade viral. Darin sind schöne Landschaften, aber auch jede Menge Löcher und Kackhaufen zu sehen.

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„Guten Morgen, Trump-Amerika. Wenn ihr jemals euer wunderschönes und perfektes Land verlassen und in ein echtes Drecksloch-Land in Afrika kommen wollt, möchten wir euch nach Drecksloch-Namibia einladen“, sagt ein täuschend echter Stimmenimitator in bester Trump-Manier. Schließlich sei Namibia, das vom US-Präsidenten nur salopp „Nambia“ genannt wird, „eines der besten Drecksloch-Länder, die es gibt“.

Und dieses Drecksloch hat viel zu bieten – zum Beispiel den unteridischen Otjikotosee, der zufälligerweise auch noch wie ein echtes Drecksloch aussieht. Rund. Feucht. Tief.

Eines von gerade mal zwei Dreckslöchern des (atemberaubend schönen) afrikanischen Staates, das dauerhaft mit Wasser gefüllt ist. Das andere ist der nur 15 Kilometer entfernte Guinassee. Man munkelt, dass beide Gewässer unterirdisch miteinander verbunden sind. Nachgewiesen wurde das bislang allerdings nicht.

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Wusste Trump sicher auch noch nicht, der bekanntlich nicht so viel mit Natur am Hut hat. Die nutzt er allerhöchstens, um sein Golftee in die Erde zu stecken und ein paar Abschläge mit seinen Milliardärsfreunden zu proben. Erst Ende des letzten Jahres verringerte er per Dekret zwei Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um stolze 80 Prozent. Dort soll in Zukunft unter anderem nach Öl und Gas gebohrt werden können. Keine so dollen Aussichten also für die Umwelt.

In Namibia, einem der ärmsten Länder der Erde, geht die Entwicklung in genau die andere Richtung.

So heißt es in dem viralen Video-Hit, „Tatsächlich ist Namibia so ein Drecksloch-Land, dass wir über 42% der Fläche unter Schutz gestellt haben, wo wilde Drecksloch-Tiere frei herumlaufen können“. Zum Beispiel Elefanten, die alles vollscheißen.

Doch es regt sich sowas wie Hoffnung, dass Drecksloch-Namibia das neue Amerika wird, schließlich setzt Donald Trump alles daran, dem Klimawandel in die Karten zu spielen bzw. selbigen zu leugnen. Seit „Millionen von Jahren“ habe es keinen nennenswerten Regen mehr in der „ältesten Drecksloch-Wüste der Welt“ gegeben.

Aber dank des Klimawandels „werden wir viel Regen bekommen, während der Rest der Drecksloch-Länder komplett verbrennt oder erfriert“. Noch können sie sich dort allerdings über 300 Sonnenscheintage im Jahr freuen.

Kein Geheimnis ist, dass Donald Trump zumindest rassistische Züge aufweist, auch wenn er sich selbst als die „am wenigsten rassistische Person“ bezeichnet. Besagtes Video nimmt eine Äußerung Trumps auf die Schippe, die er neulich vor Kongress-Abgeordneten getätigt haben soll. In dem Gespräch ging es um das für ihn so wichtige Thema Einwanderung. Trump will ja die USA einmauern und würde am liebsten die Greencard-Lotterie abschaffen.

„Warum kommen all diese Menschen aus Drecksloch-Ländern hierher?“, soll er gefragt haben. Das Weiße Haus bestreitet das, aber kommt schon…man muss nicht in Harvard studiert haben, um die Lüge zu erkennen. Peinlicher gehts kaum noch.

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