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Mit dem Olympus 12-40 2.8 Pro Objektiv unterwegs in Prag (Testbilder)

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Ich bin kein Profifotograf, sondern ein „Hobbyknipser“, der Freude daran findet, schöne Motive auf seine Speicherkarte zu bannen. Trotzdem entschied ich mich kurz vor meiner Städtereise nach Prag dazu, ein neues Objektiv zu kaufen – ausgerechnet das recht teure M.Zuiko Digital ED 12‑40mm 1:2.8 PRO Anzeige sollte es werden.

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Manch einer wird jetzt vielleicht mit dem Kopf schütteln, ich war ja selbst am Zweifeln, ob ich an die tausend Euro wirklich ausgeben sollte, doch ich wollte auch in weiser Voraussicht auf meinen bevorstehenden Urlaub in Florida einfach keine Kompromisse mehr in Sachen Bildqualität eingehen.

Wozu meine kleine Olympus E-PL7 Anzeige im Stande ist, bewies die Kamera ja bereits eindrucksvoll mit der Festbrennweite, die ich eine Zeit lang drauf hatte. Im Zusammenspiel mit dem Panasonic Lumix 25 mm Anzeige gelangen mir ohne viel Zutun knackscharfe Bilder.

Ihr werdet euch jetzt zu Recht fragen, warum ich dennoch ein neues Objektiv „brauchte“. Den Grund dafür, werde ich euch jetzt erklären.

Bauartbedingt gelingen mit Festbrennweiten in der Regel fantastische Aufnahmen. Die Hersteller müssen im Gegensatz zu Kit- oder Zoom-Objektiven weniger Linsen verbauen und feinjustieren.

Viele Fotografen schwören auf Festbrennweiten, weil man mit ihnen im Idealfall bewusster fotografiert. Entweder man muss sich auf sein Motiv zubewegen oder man geht einige Schritte zurück, um den gewünschten Bildausschnitt zu bekommen.

Für Porträts ist zum Beispiel das M.Zuiko Digital 45mm 1:1.8 Anzeige ideal geeignet. Auch sind sie besonders lichtstark, zaubern wunderschöne Bokehs (Vordergrund im Fokus, Hintergrund unscharf) und sind vergleichsweise preiswert. Es scheint also vieles für die Verwendung dieser „starren“ Objektivart zu sprechen.

Vieles, aber eben nicht alles.

Immer wieder merkte ich, dass mich die 25 mm zu sehr einschränkten. Durch den Crop Faktor von 2x beträgt die Brennweite nämlich umgerechnet aufs Kleinbildformat bereits 50 mm. Bisweilen musste ich schon sehr weit zurückgehen, um zum Beispiel ein Haus komplett abbilden zu können.

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Nur habe ich nicht immer die Möglichkeit oder die Zeit, genau das zu tun. Besonders auf Reisen erachte ich mittlerweile eine feste Brennweite als erheblichen Nachteil. Den Eiffelturm in seiner vollen Pracht draufzubekommen, ist dann unter Umständen nämlich nicht ohne Weiteres möglich. Bildschirm drehen und schnell ein Selfie schießen, konnte ich aufgrund der hohen Anfangsbrennweite praktisch komplett vergessen.

Das ist ganz schön ärgerlich, denn oft gibt es nur die eine Chance, einen bestimmten Moment mit seiner Kamera festzuhalten. Den möchte ich nicht damit verschwenden, mal eben 10 Meter zurückzugehen. Im Zweifelsfall möchte ich simpel rein- und rauszoomen können.

Deshalb musste ein neues Objektiv für meine Olympus-Kamera her. Wie immer studierte ich dutzende Testberichte, bevor ich zum Entschluss kam, dass das M.Zuiko Digital ED 12‑40mm 1:2.8 PRO Anzeige das richtige Objektiv für mich ist.

Niedrige Anfangsbrennweite und ein kleiner Zoombereich bis 40 mm. Dazu eine durchgehende Lichtstärke von 2.8, wodurch auch Low-Light-Aufnahmen noch ganz ansehlich gelingen sollten. Die Testberichte und Kunden-Erfahrungen im Internet sprachen für sich. Überwiegend wird das Objektiv wegen seiner (für eine Zoom-Linse) beeindruckenden Schärfe in den Himmel gelobt.

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Seine Feuertaufe musste das Objektiv in Prag über sich ergehen lassen. In zwei Tagen knipste ich an die 600 Bilder. Ich muss zugeben, dass die Ergebnisse auf dem kleinen Kameradisplay echt bescheiden aussahen, irgendwie unscharf. In mir kam schon der Gedanke auf, dass ich vielleicht ein Montagsgerät erwischt haben könnte, doch Gott sei Dank bewahrheitete sich das nicht. Als ich mir die Bilder zu Hause am Computer anschaute, stimmte alles mit der Schärfe.

Die Paradedisziplin ist natürlich strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, aber bei diesen Voraussetzungen kann mittlerweile fast jede Handyknipse gute Fotos schießen. Was wirklich in einem Objektiv steckt, zeigt sich bei schlechtem Wetter und ungünstigen Lichtverhältnissen, und da steckt das Olympus 12-40 Pro alle meine bisherigen Objektive locker in die Tasche, abgesehen von der Festbrennweite, die ich im Übrigen behalten werde.

Dazu muss ich sagen, dass ich kein Pixelpeeper bin und auch keine Profitools verwende, um die Anzahl der Linienpaare oder sonstwas zu messen. Für mich zählt, was ich auf dem Bildschirm sehe und das passt.

An dieser Stelle möchte ich euch einige Beispiel- und Testbilder zeigen, die ich mit dem M.Zuiko Digital ED 12‑40mm 1:2.8 PRO in Prag gemacht habe. Hauptsächlich im sehr guten Automatikmodus meiner Kamera. Nachts auf der Karlsbrücke schaltete ich dann auf manuell um. Noch weitere der unbearbeiteten Fotos in voller Auflösung könnt ihr euch unter diesem Link herunterladen.

Übrigens ist das Objektiv mit 382 Gramm kein Leichtgewicht. Deshalb macht es sich besser an einer der größeren Olympus-Kameras wie der Olympus OM-D E-M5 MK II Anzeige. Meine zarte E-PL7 ist dadurch ziemlich kopflastig geworden. Allerdings habe ich mich schnell an das Gewicht gewöhnt.

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