American Airlines bekommt eigenen Skandal, nur weniger blutig als bei United

Miguel Barbosa/freeimages.com

Nachdem neulich ein asiatischer Arzt aus einem Flugzeug von United Airlines gezerrt und dabei blutig geschlagen wurde, hat nun auch die Konkurrenz von American Airlines ihren eigenen Skandal, auch wenn der weitaus weniger Schmerzen bereitet.

Ein Pastor namens Benny Shin behauptet, er durfte einen Flieger von American Airlines nicht besteigen, weil er Koreaner ist.

Zugetragen haben soll sich Folgendes:

Im Juni 2016 wollte der 75-Jährige von Dallas nach Corpus Christi fliegen, das nicht in Brasilien oder sonst wo liegt, sondern ebenfalls in Texas. Die Flugzeit beträgt dafür etwa anderthalb Stunden. 5-7 „weiße Passagiere“, die hinter ihm standen, seien an Bord gelassen worden. Nur das vermeintliche Rassismus-Opfer musste mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben.

Seine Tickets hatte er laut ‚TMZ‚ regulär bezahlt und auch sein Sitzplatz stand bereits fest.

Da in den USA schon ein zu heißer Kaffee oder eine versalzene Pommes Millionenklagen nach sich ziehen können, verklagt Benny Shin die Fluggesellschaft nun auf die stolze Summe von $6 Millionen.

Warum er trotz eines erhaltenen Fluggutscheines erst fast ein Jahr nach dem vermeintlichen Vorfall die Klage einreichte? Vermutlich wittert er einfach ein dickes Geschäft. Denn nur zwei Stunden nachdem der Anwalt des United-Airlines-Opfers eine Pressekonferenz abhielt, wurden die Papiere eingereicht.

Das muss schon ein seltsamer Zufall sein…

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