Twitter-Revolution: Bald sind 140 Zeichen auch wirklich 140 Zeichen

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Twitter plant angeblich eine ziemlich coole Sache. So sollen Fotos und Links künftig nicht mehr in die 140 verfügbaren Zeichen mit eingerechnet werden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, halbwegs verständliche Sachen zu tweeten.

Bisher ist es so, dass ein Bild 24 Zeichen für sich beansprucht. Kommt dann noch ein Link dazu, was keine Seltenheit ist, dann verkürzt sich der Platz weitere 23 Buchstaben, auch wenn Twitter die URL automatisch kürzt. Ob man mit 93 oder 140 Zeichen zurechtkommen muss, ist schon ein gewaltiger Unterschied. Bisweilen muss man ganz schön komische Abkürzungen nehmen, um alle Infos unterzubekommen.

Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, kündigte bereits im Januar an, dass man an einer Optimierung arbeitet. „Wir verbrachten viel Zeit damit, auszukundschaften, was die Leute auf Twitter tun. Und wir sehen, dass sie Screenshots machen und sie tweeten. Was wäre, wenn es richtiger Text wäre? Text, der gesucht werden könnte. Text, der hervorgehoben werden kann. Das bedeutet mehr Nutzen und Macht.“

Kurzzeitig war auch die Erhöhung auf 10.000 Zeichen angedacht, doch wenn wir ehrlich sind, würde damit das Einzigartige an Twitter verloren gehen – schnell einen Gedanken zu verfassen und ihn in die Welt hinauszuschicken. Ansonsten kann man ja gleich bei Facebook bleiben.

‚Bloomberg.com‘ berichtet, dass die Änderung bereits in den nächsten Wochen online gehen soll.

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