Roaming-Gebühren fallen weg, aber gucken die Brexit-Briten in die Röhre?

Vor ein paar Tagen wurde vom EU-Parlament beschlossen, dass die Roaming-Gebühren endlich wegfallen sollen. Das sind die nervigen Zusatzkosten, die einzig und allein den Zweck verfolgen, die Telefonanbieter noch reicher zu machen. In die Röhre gucken könnten die Briten, die sich mit dem „Brexit“ ihr eigenes Finanzgrab geschaufelt haben.

Ab Juni wird es nach der Verordnung 531/2012 erstmal keinen Roaming-Irrsinn mehr geben. Doch das könnte sich für England nach 2019 ändern, wenn das Land sich aus der Europäischen Union verabschieden will.

Laut der Zeitung ‚Telegraph‘ obliegt es dann allein den britischen Telekommunikationsriesen, ob sie die Gebühren wieder einführen oder auf EU-Niveau bleiben, was zero, null, nada, nix bedeutet.

Drei Unternehmen erheben schon auf freiwilliger Basis keine Zusatzkosten in 42 Ländern. Ob andere auch so kundenfreundlich sein werden, wird sich dann in einigen Jahren zeigen.

Im Sommer kann erstmal jeder EU-Bürger (auch die auf den Inseln) in der gesamten Union zum Tarif seines Heimatlandes telefonieren, surfen, SMS verschicken und das Online-Navi nutzen.

Ähnliche Beiträge zum Thema Mehr von diesem Autor

Hinterlasse einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.