Paranoid? Mark Zuckerberg klebt seine Webcam ab

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Lustig: Ausgerechnet der Mann, der mit seinem Unternehmen massenhaft die Daten der Leute ausschlachtet, hat Angst vor Spionen. Gemeint ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der auf einem Foto zeigt, wie er das mit dem eigenen Datenschutz so handhabt.

Am 21. Juni feierte er mit diesem Foto (oben), dass sein von Facebook aufgekaufter Bilderdienst Instagram nun monatlich von 500 Millionen Nutzern verwendet wird. 300 Millionen teilen und liken täglich, was die Internetleitung hergibt. Außerdem erklärte er feierlich, dass die Anzahl der Anmeldungen sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt hat.

Noch interessanter ist für mich der Blick auf Zuckerbergs Laptop. Da sieht es doch tatsächlich so aus, als ob der liebe Mark seine Kamera abgeklebt hat. Wohl aus Angst, er könnte ausspioniert werden, wie man es aus amerikanischen Krimiserien kennt. Klar, viele Konkurrenten und Hacker würden wohl nur zu gern Mäuschen spielen, was sich hinter den Kulissen des riesigen Social Networks abspielt.

Aber nicht nur Cyberkriminelle haben potenzielles Interesse an den Machenschaften. Whistleblower Edward Snowden enthüllte, dass z.B. die NSA („National Security Agency“) die Möglichkeit hat, Webcams und Mikrofone zu kapern. Es war ja noch nicht einmal Merkels Handy gefeit vor den Greifarmen der außer Kontrolle geratenen Behörde.

Also ist es vielleicht gar nicht so dumm, das Stück Klebeband zu investieren. Ich denk drüber nach!

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