Diese 10 WordPress Plugins müsst ihr kennen!

Ich arbeite nun schon im achten Jahr mit WordPress zusammen und habe über die Jahre viel Erfahrung im Umgang mit dem wohl bekanntesten Content Management System (CMS) gesammelt. Nun habe ich mir spontan überlegt, andere Leute an meinem „Wissen“ teilhaben zu lassen und eine Liste der besten Plugins zusammengestellt.

Ich gebe zu, die Überschrift ist leicht irreführend, denn vielmehr handelt es sich um MEINE persönlichen Lieblingsplugins.

Vermutlich habe ich bis heute hunderte Plugins installiert, ausgetestet und wieder rausgeschmissen. Eine Hand voll oder auch zwei sind jedoch hängengeblieben, die allesamt mehr oder weniger nützlich sind. Wichtig ist nämlich zu wissen, dass man sein System nicht sinnlos zumüllen sollte. Ob es nun Sharing-Buttons oder Caching Plugins sind, es ist viel Datenschrott dabei. Vieles lässt sich auch für Laien vollkommen ohne Plugin realisieren, wenn man gewillt ist, sich in die Materie einzulesen.

In der Summe habe ich auf meiner Hauptseite Promicabana 20 Plugins aktiviert. Einige davon sind gezwungenermaßen drauf, wie das „Cookie Notice“, um dem Firlefanz mit dem Datenschutzgesetz gerecht zu werden.

Hier ist meine Top 10 der nützlichsten WordPress Plugins 2016:

1. Antispam Bee
Sehr nützlich, um dem Kommentarspam Einhalt zu gebieten. Nach dem krankheitsbedingten Rückzug des Plugin-Erfinders Sergej Müller hat sich leider nicht mehr viel getan in der Hinsicht. Das letzte Update kam vor 7 Monaten, nichtsdestotrotz verrichtet es sauber seinen Dienst. Und es ist im Vergleich zu anderen Plugins recht schlank. Spam gehört seit dem Einsatz zu fast 100% der Vergangenheit an in meinen Blogs.

Antispam-Bee

2. B09 Link to Existing Content
Dieses Plugin setze ich dazu ein, manuell Artikel untereinander zu verlinken. Automatisch machen lassen, ginge zwar theoretisch auch, aber nur die Harten kommen in den Garten, stimmts? Keine Maschine kann das eigenhändige Verknüpfen von Beiträgen ersetzen. Das Besondere an dem Plugin ist, dass man auch Taxonomien verlinken kann, sprich Tags (Schlagworte) und Kategorien, was ich tagtäglich nutze.

Link-to-Existing-Content

3. Gator Cache
Eines der wichtigsten Plugins in meinen Blogs ist „Gator Cache“. Damit werden die Seiten auf dem Server gecacht und können so schnell wieder abgerufen werden. Erneuert werden nur bestimmte Elemente, zum Beispiel wenn ein Kommentar geschrieben wurde oder die Startseite nach dem Veröffentlichen eines Artikels. Der Rest bleibt so lange im Cache, bis eine Änderung eingetreten ist.

Ich habe schon viele Caching Plugins durch: WP Rocket, Hyper Cache, WP Super Cache, etc. Doch nur dieses hat mich wirklich überzeugt. Bei einigen Kandidaten bestand das Problem, dass die Homepage einfach nicht aktualisiert wurde, Gator Cache kann in dieser Beziehung absolut punkten. Auch ein separater Cache für Mobile User ist möglich, bei Bedarf auch nur für iOS oder Android.

Gator-Cache

4. Inline Related Posts (PRO)
Related Posts, also ähnliche Beiträge, unter den Artikeln sind schön und gut, aber so richtig effektiv wird es, wenn man sie innerhalb des Textes platziert. Der Autor verspricht 99% mehr Page Views, allerdings konnte ich das bislang in der Praxis nicht feststellen. Vermutlich ist es abhängig von Thema und dem Zielpublikum, ob der Plan aufgeht. Nicht umsonst setzen viele große Seiten diese Technik ein. Dass es bei mir nicht dermaßen eingeschlagen ist, bedeutet ja nicht, dass es bei anderen nicht besser laufen kann. In der PRO-Version, die 27 Dollar kostet, sind im Vergleich zur kostenlosen mehr optische Anpassungsmöglichkeiten gegeben.

Inline-Related-Posts

5. Rich Text Tags
Klein, aber fein. Rich Text Tags fügt den Kategorien und Schlagworten einen WYSIWYG-Editor + HTML-Modus hinzu, um die sonst recht wertlosen Archivseiten mit zusätzlichem Content zu füllen. Praktisch, um mit solchen Seiten auch bei Google ranken zu können.

Rich-Text-Tags

6. Seo Optimized Images
Seo Optimized Images ist eine Art Nachfolger von Vladimir Prelovacs Plugin „Seo Friendly Images“, um das es seit einem Jahr still geworden ist. Es fügt die für Google besonders wichtigen Alt-Beschreibungen zu den Bildern hinzu. Man kann dabei selbst bestimmen, wie das aussehen soll. In meinem Fall habe ich %name als Variable eingetragen, was bedeutet, dass die der Alt-Text mit dem Titel des betreffenden Bildes ausgefüllt wird. Idealerweise benennt man seine Bilder ordentlich, also bspw. „Google-Seo.jpg“, statt kryptisch „138Xyz.jpg“. Die Keywords sorgen im Bestfall für ein tolles Ranking.

Seo-Optimized-Images

7. The SEO Framework
Eine perfekte Alternative zu YOAST Seo oder wpSEO. Sorgt einfach dafür, dass die Seiten optimal in den Suchmaschinen gefunden werden. Klar muss man noch selbst an den Einstellungen feilen, aber das ist schnell getan. Hervorzuheben ist der Support des Entwicklers Sybre Waaijer. Auf meine Anfragen wurde schnell, freundlich und kompetent reagiert. Von anderen bekommt man nicht selten dumme oder gar keine Antworten. Wer also auf der Suche nach einer Alternative zu den genannten SEO Plugins ist, sollte The SEO Framework eine Chance geben. Die Bewertungen auf WordPress.org sprechen für sich.

The-Seo-Framework

8. WP Minify Fix
Einer meiner Lieblinge. Komprimiert HTML, CSS und JS-Codes. Macht in Kombination mit einem Page Cacher wie das oben genannte „Gator Cache“ die Seite richtig flott. Gute Erfahrungen habe ich auch mit „Autoptimize“ gemacht, das es einem sogar ermöglicht, die Google Fonts abzustellen, die etwas an der Ladezeit knabbern.

WP-Minify-Fix

9. WP-ShowHide
Eine simple Sache. Damit lassen sich Dinge „verstecken“, also zum Beispiel Spoiler oder längerer Content. Ich nutze es, um meine Beschreibungstexte der Tags optisch einzukürzen. Bei Bedarf lässt sich der Text vollständig aufklappen. HIER ein Live-Beispiel.

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10. XML Sitemap & Google News Feeds
Der Name ist Programm. Erstellt XML-Sitemaps für den eigenen Blog, die man bei Google (über die Webmastertools) einreicht. Das dient der schnelleren und besseren Indizierung der Seite. Praktisch ist, dass das Plugin auch eine Google News Sitemap anlegt. In der Praxis ist der Effekt so einer Sitemap allerdings schwer nachzuweisen, da die Launen Googles unergründlich sind.

XML-Sitemap

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen bei der Suche nach einem passenden Plugin helfen und freue mich über Kommentare! Gern darf der Artikel auch geteilt werden. 🙂

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