Auf den Spinat gekommen – werd‘ ich bald zu Popeye?

In meinem letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass wir einen Testlauf als Vegetarier starten wollten. Vor ein paar Tagen haben wir damit begonnen und sind dabei auf ein Wunderkraut namens „Spinat“ gestoßen. Das ist das grüne Zeug, das es in quadratischer Form, tiefgefrostet in der Kühlabteilung jedes gut sortierten Supermarktes zu kaufen gibt. Lustigerweise kannte ich bislang auch nur die Tiefkühlversion (ja ja, Stadtkind halt) bzw. haben wir den frischen Spinat immer so sehr erhitzt, dass kaum mehr was davon übrig blieb. Jetzt haben wir einfach mal den Feldversuch unternommen und den Frisch-vom-Feld-Spinat als Salat angemacht. Es war die beste Entscheidung!

Das typische Spinat-Aroma, das man so aus seiner Kindheit aus Mamas Küche kennt, ist ohne Hitze überhaupt nicht vorhanden. Das Gewächs schmeckt wie Salat. Einfach die Stiele abrupfen, Tomaten kleinhacken, bei Bedarf ein paar Sonnenblumenkerne anrösten und dann mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer verfeinern. Absolut lecker!

Spinat-2

Obendrein tut man seinem Körper etwas Gutes, denn wenn man sich im Internet beliest, hilft Spinat gegen so ziemlich alle erdenklichen Gebrechen. Zwar ist weniger Eisen als ursprünglich gedacht enthalten – Popeye hatte wohl mit dem Placebo-Effekt zu kämpfen – aber es ist immer noch mehr drin als in vielen anderen Gemüsesorten. Allerdings kann der Körper nur einen Bruchteil davon wirklich verwerten.

Enthalten sind Beta Carotine, das in Vitamin A umgewandelt vor freien Radikalen im Auge schützt. Außerdem besitzt Spinat Kalium, Magnesium und Vitamin C. Mit einem Schüsselchen kann man also schon viel für sich tun. Auch kann er vorbeugend gegen viele Krebsarten gegessen werden und beschleunigt das Muskelwachstum. Klingt ganz interessant, wenn man Sportler ist. Wer noch mehr wissen will, dem empfehle ich einen Artikel auf der Seite hundertorangen.de.

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1 Kommentar

  1. Caroline sagt

    Man muss seinem Körper auch mal was Gutes tun 🙂 Und schnell gemacht ist so ein Spinat-Salat allemal!

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